Öffnungszeiten
Mo. - Fr. | 08:00 - 12:00 |
| 13:30 - 18:00 |
Sa. | 08:00 - 12:00 |
Aktuell
Führerschein weg, wenn zu wenig Profil auf den Reifen
Schweizer Gericht stärkt Sicherheit im Strassenverkehr.
Ein schweizerischer Autofahrer, der mit zu geringer Profiltiefe seiner Pkw-Reifen von der schweizerischen Polizei ertappt worden war, hat nun für einen Monat seinen Führerschein verloren. So urteilte das Bundesgericht in Lausanne. Die obersten schweizerischen Richter haben mit dieser Entscheidung ein milderes Urteil eines Verwaltungsgerichts korrigiert und sich für die deutliche Ahndung von risikoreicher Fahrzeugbereifung entschieden.
In der Verhandlung am 7. August ging es um einen Berufskraftfahrer, der im Mai letzten Jahres bei einer Polizeikontrolle auf regennasser Strasse mit teilweise unterschrittener Minimal-Profiltiefe von 1,6 mm aufgefallen war. Der Fahrer habe diesen Mängel durchaus feststellen können und hätte für Ersatz sorgen müssen, befanden die Bundesrichter. Das Fahren mit abgenutzten Reifen sei ein mittelschwerer Fall.
Reifen mit zu geringer Profiltiefe können bei Regenfahrten Wasser nur noch unzureichend aus der Aufstandsfläche ableiten und neigen daher eher zu Aquaplaning sowie zu längeren Bremswegen auf Nässe. Reifenexperten wie die Fachleute des führenden deutschen Herstellers Continental empfehlen daher, bei Sommerreifen bereits bei drei Millimetern Restprofil auf neue Reifen umzustellen. Nur so können die Pneus auf nasser Strasse ausreichend Sicherheit bieten. Klar sollte jedem Autofahrer aber auch sein, dass gleichzeitig mit angepasster Geschwindigkeit gefahren werden müsse, mahnen sie.
Quelle: conti-online.ch